Die Gutmenschen und die dunklen Seiten des Islam

In Deutschland geben Sozialromantiker und Beschwichtiger den Ton an, sagt Ralph Giordano und stellt zehn Thesen zur Integrationsdebatte auf.

1. Solange gebildete, berufsintegrierte und akzentfreies Deutsch sprechende Muslima in Talkshows mit wirklichkeitsfernen Sätzen wie „die Frage der Integration stellt sich gar nicht“ so tun, als sei ihr Typ exemplarisch für die muslimische Minderheit in Deutschland und die Gleichstellung muslimischer Frauen eben um die Ecke – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

weiterlesen:

Veröffentlicht unter Sarrazin Debatte | Hinterlasse einen Kommentar

Integriertes Deutschland

Der folgende Text bringt auf erfrischend einfache und nicht sozio-philosophisch verbrämte Art und Weise alles auf den Punkt, was zum Thema gesagt werden muß.

Richard Wagner:

Das ganze Gerede von der Integration kann man sich schenken. Im Grunde ist alles längst gesagt. Der Befund liegt vor, er ist alarmierend. In der Tat: „Deutschland schafft sich ab“. Die Ursachen sind genau so bekannt wie die Folgen. Zur Erinnerung: Deutschland ist völkerrechtlich das Land der Deutschen, sowie Frankreich das Land der Franzosen ist, Ungarn das Land der Ungarn, und Chile das Land der Chilenen. Der Unterschied zwischen uns und allen anderen ist, das wir unser Land zur Disposition stellen. Es ist ein Gedanke, der in keiner anderen Nation jemals wirksam werden könnte.

Wir sind praktisch das einzige Land der Welt, in dem Einwanderung aus politisch korrekten Überlegungen weiterhin akzeptiert wird. Wie der Kassenbeitrag oder die Mittagspause. Wir haben eine Philosophie der Einwanderung, die dem Wort zum Sonntag entspricht. Sind wir bekloppt?

Weiterlesen:

Veröffentlicht unter Sarrazin Debatte | Hinterlasse einen Kommentar

Das Schweigen der Schulen über Deutschenfeindlichkeit

Zu lange wurde geduldet, zu lange auf multikulturelle Beschwörungsrituale gesetzt, zu lange die Debatte vermieden und das Problem rhetorisch verbrämt: Es gibt einen Rassismus in sozialen Brennpunkten, der von muslimischen Schüler ausgeht.

Von Regina Mönch

Als Christoph ein kleiner Junge war, wusste er sehr genau, was zu tun sei. Tauchten am Ende einer Straße türkische und arabische Nachbarjungen auf: mindestens die Straßenseite wechseln, am besten einen Umweg nehmen. Es hat nicht immer geklappt, dann gab es Prügel und Beleidigungen. Er war eben das ideale Opfer, ein deutsches Kind, Angehöriger einer Minderheit im Kiez, noch dazu allein. Das ist fast zwanzig Jahre her.

Weiterlesen:

Veröffentlicht unter Classics | Hinterlasse einen Kommentar

Zahlen aus 1000 und einer Nacht

Frau Doktor Naika Foroutan ist seit 2008 an der Humbodt-Universität zu Berlin Leiterin des Forschungsprojektes „Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle: Identitäts- und Abgrenzungsrituale von Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund im deutsch-eurpäischen Innen- und Außenverhältnis“, abgekürzt „Heymat“. Mit dieser Studie wird die Veränderung der überholten kulturellen Identität der Deutschen mit einem ideologischen Überbau versehen, der die Ansprüche von (nicht an) Migranten festigen soll. Originell ist, daß wir Deutschen diese wichtige Arbeit mit Steuermitteln bezahlen. Der Buchtitel „Deutschland schafft sich ab“ ist nicht so weit hergeholt.
Bei Beckmann noch zugeschaltet, hatte sie es schon drei Tage danach bei Maybrit Illner in die Sendung geschafft.
Im Videozusammenschnitt ist in Kürze zusammengefaßt, wie man spröde nüchterne Zahlen mit viel Leidenschaft und Engagement vorgetragen, widerlegen kann. Frau Foroutan ist Sozialwissenschaftlerin und Politologin und hat es dementsprechend nicht so mit der Mathematik.

Nachtrag: Im gerade erschienenen Integrationsbericht der Bundesregierung findet man, gut versteckt, die Zahl von 9,6 % türkischer Gymnasiasten. Wie viele davon erfolgreich das Abitur absolvieren, respektive anschließend ein Studium aufnehmen und beenden, wird nicht erfaßt. Zur Ansicht die Tabelle aus dem Bericht:

Zum Vergrößern bitte anklicken.

weiterführend ein Text von Richard Wagner auf   Achse des Guten

und auch zum Thema etwas aus den Politikforen

Andree G.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Sarrazin-Debatte: Die Elten stehen gegen die Bürger

Die Bürger haben ein feines Gespür dafür, ob jemand mundtot gemacht werden soll. Der Fall Sarrazin ist noch nicht zu Ende. Gewinner gibt es bisher keine, Verlierer schon. Ein Kommentar.

An erster Stelle hat die Bundesbank verloren. Und das nicht wegen ihres angeblichen Ansehensverlustes durch die umstrittenen Thesen eines ihrer Vorstandsmitglieder, sondern wegen ihrer mangelnden Unabhängigkeit, die so zutage kam. Diese Unabhängigkeit gehörte zu den Wesensmerkmalen der Bonner Republik und wurde von Kohl und Weigel nicht immer zur Freude unserer Partner an die neue Europäische Zentralbank weitergereicht; sie ist seit ein paar Tagen Geschichte.

Die Kanzlerin hat dabei wieder einmal bewiesen, dass ihr die Traditionen der alten Bundesrepublik Hekuba sind. Die Folgen sind kaum absehbar. Denn wie soll man künftig noch der Autorität einer Institution in Sachen Geldpolitik vertrauen, wenn sie sich schon in einer solchen, sie allein betreffenden Personalfrage den Weisungen der Politik unterwirft. Der zweite Verlierer heißt Christian Wulff. Es wäre seine Aufgabe gewesen, vorurteilslos zu prüfen, ob das Abwahlbegehren des Bankvorstandes berechtigt und vor allem juristisch haltbar ist. In dem er schon vor dem Rausschmiss zu erkennen gab, dass er einen solchen richtig und gut fände, hat er seine Autorität verspielt. Vor jedem deutschen Gericht würde der davon Betroffene mit dem Antrag auf Befangenheit reagieren. Weiterlesen:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/sarrazin-debatte-die-eliten-stehen-gegen-die-buerger/1919382.html

Veröffentlicht unter Sarrazin Debatte | Hinterlasse einen Kommentar

Zum Unterschied zwischer öffentlicher und veröffentlichter Meinung / DDR 2.0

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Mainstream-Medien, den Gesamteindruck zu erwecken, große Teile der Bevölkerung verurteilten die Thesen von Thilo Sarrazin auf das Entschiedenste. Es ist für die Meinungsfürsten schwerer geworden  im Online-Zeitalter. Unliebsame Leserbriefe konnte man seinerzeit eben einfach nicht abdrucken. Heute leidet man unter Lesern und Zuschauern die ohne jegliche Rücksichtnahme auf politische Korrektheit einfach so in die Online-Kommentare schreiben, auf dass die Redakteure kaum mit dem Löschen hinterher kommen. In dringenden Fällen wird dann auch schon mal die Kommentarfunktion abgeschaltet.

Da tränkt man den widerborstigen Pöbel tagein tagaus mit der Milch der frommen Denkungsart und es will nicht fruchten. Das Volk ist noch nicht bereit für die neuen Medien.

Übrigens sind die meisten, der im Video gezeigten Umfragen inzwischen nicht mehr online!

Andree G.

Veröffentlicht unter Sarrazin Debatte | Hinterlasse einen Kommentar

Die Gegenwut

von Matthias Matussek

Wegen seiner polemischen Muslim-Schelte steht Thilo Sarrazin am Pranger, aber eines begreifen seine Kritiker offenbar nicht. Der Provokateur verkörpert etwas, das sich nicht ausgrenzen lässt: die Wut von Leuten, die es satt haben, für ihre Integrationsangebote beschimpft zu werden.

Nichts ist mehr wie es war. Es ist die Saison des Volkszorns, längst wächst der Fall Sarrazin über Sarrazin hinaus. Er ist viel größer als der Mann oder das Buch.

Im Fall Sarrazin geht es um den Fall Merkel, um den Fall SPD, um das politische und publizistische Establishment in Deutschland. Sarrazin ist zur Chiffre geworden für die Empörung darüber, wie das Justemilieu der Konsensgesellschaft den Saalschutz losschickt, um einen verstörenden Zwischenrufer nach draußen zu eskortieren. Und ihm auf dem Weg nach draußen zuzischelt: „Wir werden dir Toleranz schon noch einbimsen.“

Er ist nicht telegen. Er verheddert sich in Statistiken. Er vergreift sich im Stil. Er steht ziemlich struppig in den Infotainment-Talkshows unserer Spaßgesellschaft herum. Er rutscht aus auf den bekannten Bananenschalen der politischen Korrektheit, mit angreifbaren biologischen Verknappungen. Aber seine Befunde zur missglückten Integration der türkischen und arabischen Immigranten sind über jeden Zweifel erhaben.

Weiterlesen:      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,715836,00.html

Veröffentlicht unter Sarrazin Debatte | 1 Kommentar

Körperzellenrock

Von Volker Zastrow

Was Thilo Sarrazin gesagt hat, ist also nicht „auszuhalten“, seine Beschreibung der Welt „unerträglich“? Das meinen jedenfalls die intellektuellen Lobbyisten und kriegen sich kaum noch ein vor bebender Empörung. Dabei zeigt ihr Meinungskrieg in Schleimsprache nur eins: Wie unreif das deutsche Verhältnis zur Freiheit ist.

Weiterlesen: http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E607E9F54E06146FCAB69559F3F3455BE~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Veröffentlicht unter Sarrazin Debatte | Hinterlasse einen Kommentar

Was ein Polizist auf Streife in Neukölln erlebt

Neukölln Cop. Hauptkommissar Karlheinz Gaertner arbeitet auf dem Abschnitt 54 an der Sonnenallee. Der 57-Jährige ist seit 40 Jahren im Polizeidienst. – Foto: Kai-Uwe Heinrich

Provoziert, beschimpft und getreten: Ein Streifenbeamter erzählt vom alltäglichen Ärger auf den Straßen Neuköllns. Was meinen Sie: Fehlt es in Berlin an Respekt vor Polizisten? Diskutieren Sie mit!

Dienstagvormittag, mein Weg führt mich die Sonnenallee in Richtung Hermannplatz entlang. Vor der Ernst-Abbe-Schule steht ein Daimler Benz quer über den Gehweg geparkt. Der Wagen ist unverschlossen und die Seitenscheibe offen. Ich bleibe stehen und notiere mir das Kennzeichen.

Mein Blick wandert rundherum, ein Verantwortlicher für das Auto ist nirgends zu sehen. Allerdings bemerke ich vier junge Männer, die ein Telecafé verlassen und auf mich zu schlendern. „Was willst du?“, werde ich lautstark mit grimmiger Miene angeblafft.

Weiterlesen:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/was-ein-polizist-auf-streife-in-neukoelln-erlebt/1849118.html

Veröffentlicht unter Classics | Hinterlasse einen Kommentar

Haben die aschkenasischen Juden ein Intelligenz-Gen?

Ein hochinteressanter Artikel aus der Taz vom 04.07.2006.

Ganz und gar unverkrampft wird hier die Existenz von speziellen jüdischen Genen diskutiert, ohne zu ahnen, daß man knapp zwei Jahre später an gleicher Stelle die ganze Sarrazin-Debatte an genau diesen Fakten aufhängen wird.

Selber lesen:

http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/07/04/a0156

Andree G.

Veröffentlicht unter Sarrazin Debatte | Hinterlasse einen Kommentar