Welt ohne Gewissen

Malte Lehming

Wie funktioniert das Weltgewissen? Etwa so: Wenn Israel eine Drohne losschickt, die gezielt einen Hamas-Terroristen tötet, bevor der sich mit einem Sprengstoffgürtel auf den Weg machen kann, um sich – und möglichst viele Kinder – in einem israelischen Schulbus in die Luft zu sprengen, dann, ja dann bringt mindestens eines der 57 Mitgliedsstaaten der „Organisation der Islamischen Konferenz“ einen vor Zorn und Empörung triefenden Text im UN-Sicherheitsrat ein. Wenig später verabschiedet das höchste Gremium, das die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit trägt, eine leicht abgemilderte Resolution, in der Israels Maßnahme als „aggressiver Akt scharf verurteilt“ wird……

Jetzt kommt die Preisfrage: Und wie oft hat sich der UN-Sicherheitsrat mit der zunehmenden Christenverfolgung besonders in islamischen Ländern befasst? Wie oft hat er eine Resolution verabschiedet, die in den Massakern eine Bedrohung des Friedens sieht? Antwort: kein einziges Mal. Dabei zieht sich die Blutspur der Gewalt vom Irak bis nach Ägypten, von Eritrea bis nach Somalia, vom Jemen bis nach Saudi-Arabien. Nicht nur im Iran werden Konversionen mit der Todesstrafe geahndet. In vielen anderen islamischen Ländern ist es lebensgefährlich, in der Bibel zu lesen. Von den ursprünglich rund 1,2 Millionen Christen im Irak ist bereits die Mehrheit vor den islamistischen Terrorkommandos geflohen. Der größte Christenexodus der Gegenwart ist eine Tragödie, die alle aufrütteln müsste. Wie schreibt Al Qaida am 2. Dezember 2010 auf seiner langen Liste mit Anschlagszielen auf christliche Gotteshäuser – auch in Deutschland, Frankreich und Großbritannien? “Jeder Muslim, der sich um die Ehre seiner Schwestern sorgt”, möge “Sprengstoffanschläge während Weihnachtsmessen” verüben. Die Kopten in Ägypten feiern Weihnachten am 6. und 7. Januar.

Hier der ganze Artikel aus dem Tagespiegel

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Gauck attestiert Sarrazin „Mut“

Und ein weiteres Mal wird einem klar, warum Joachim Gauck als Bundespräsident die bessere Wahl gewesen wäre und nicht der blasse konsensverliebte Schülersprecher Wulff mit seinen Liebeserklärungen an den Islam und der ebenso mutigen, weil tätowierten Gattin.

Den Artikel des Berliner Tagesspiegel kann man hier lesen!

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Österreich: Brandrede wegen Türkei-Botschafter

So leidenschaftlich und engagiert sollte jede Rede sein, die sich um die Themen Islamisierung, muslimische Gewalt und Einmischung der Türkei in innere Angelegenheiten anderer Länder dreht.
Aber diese Brandrede von Ewald Stadler (Foto l.), Vertreter des “Bündnis Zukunft Österreich” im Nationalrat, wäre im deutschen Bundestag schlichtweg unvorstellbar. Mangels Mut und Rückgrat des hiesigen Personals.
Auslöser dieser klaren Worte Stadlers am vergangenen Donnerstag war der Eklat, den Ecvet Tezcan (r.), der türkische Botschafter in Wien, mit einem Interview in der “Presse“ ausgelöst hatte (PI berichtete). Darin hatte er unter anderem geäußert, dass Türken in Österreich wie ein Virus behandelt werden würden, die Österreicher selber an den Integrationsproblemen in ihrem Land schuld seien und Wien als Sitz für internationale Organisationen völlig ungeeignet sei. Der österreichischen Innenministerin Maria Fekter riet er, sich nicht länger in die Integration von Ausländern einzumischen. Der Kessel war also kurz vor dem Siedepunkt, als Ewald Stadler das Rednerpult betrat:
Auch wenn Wikipedia in der Biographie Stadlers einige kritische Punkte auflistet, die möglicherweise auf ein nicht unproblematisches Geschichtsverständnis schließen lassen, muss man ihm für diese Rede tiefen Respekt bekunden. So klar und schnörkellos wünschen wir uns auch einmal eine Rede im Bundestag. Aber dazu müssen sich in Deutschland erst noch heftige politische Erdbeben ereignen..
(Text: Michael Stürzenberger / Videobearbeitung: theAnti2006 / Spürnasen: WahrerSozialDemokrat, Liselotte B.)
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Sternstunde der deutschen Talkshow-Geschichte

In dieser Sendung vom 30.11.10 ist das bewährte 4:2 Konzept, mit dem Thilo Sarrazin und ein zugelassener Unterstützer wie gehabt in Grund und Boden geredet werden sollten, nicht aufgegangen. Der bewährte Talk-Show-Gegenentwurf zur Wirklichkeit scheiterte grandios – Hans-Olaf Henkel konnte fast ungehindert vollständige Gedanken vortragen und dabei deutlich aussprechen was ja eigentlich auch kein Geheimnis ist. Menschen, die Informationen und Überzeugung vorwiegend aus öffentlich-rechtlichen Medien beziehen, werden allerdings gestaunt haben, wie wenig die Beschwichtiger dem faktisch entgegen zusetzen hatten. Eklatanteste Fehlbesetzung der Darbietung war Prof. Pfeiffer, Betreiber des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (Spezialgebiet Beschaffung von öffentlichen Aufträgen für Studien und Statistiken), der sich verbal wie körperlich verrenkte, um irgendwie seine eigene letzte Studie zur Korrelation von Glauben und Gewaltbereitschaft zu widerlegen. Die restliche Verteidigungslinie der politischen Korrektheit bröckelte schwach vor sich hin mit den üblichen gutmenschlich verklärten Argumenten, welche sich mit Logik und klarer Sicht auf die Dinge nicht aufhalten.

Andree G.

Hier der klare präzise Vortrag von Hans-Olaf Henkel:

Und hier die ganze Sendung auf Youtube:

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Raubkopierern drohen 5 Jahre und totprügeln gibt 3 Jahre?

Wieder ein Gerichtsurteil, dass den Abstand unseres Jugendstrafrechts zum gesunden Menschenverstand zeigt. Wahlrecht und Führerschein sind mit 18 Jahren selbstverständlich – für Gewaltstraftaten verantwortlich zu sein allerdings noch nicht. In ca. 95% aller Verfahren gegen Heranwachsende zwischen 18 und 21 Jahren wird vom Gericht auf Verurteilung nach Jugendstrafrecht und entschieden, in dem der erzieherische Gedanke Vorrang hat und Sühne oder Generalprävention, also Strafe als Abschreckung, keine Rolle spielen dürfen. Wie weltfremd dieser schöne sozialpädagogische Ansatz ist, beweisen die Jugendlichen, die man zu Intensivtätern werden läßt, indem man sie nicht an der Verübung von mehr als 10 schweren Straftaten pro Jahr hindert. Diese Karrieren werden gewissenhaft von der Justiz verwaltet, indem alle Taten einzeln oder auch mal zusammengefaßt in ausführlichen Hauptverhandlungen umständlich abgearbeitet werden, um dann gegen Auflagen eingestellt zu werden, mit abzuleistenden Sozialstunden oder im schlimmen Fall mit einer Bewährungsstrafe abgeschlossen zu werden. Weitere Verurteilungen zu Bewährungsstrafen während einer bereits laufenden Bewährung sind keine Ausnahme. In Anbetracht der Tatsache, dass die wichtigste Bewährungsauflage darin besteht sich straffrei zu führen, könnte man das noch weitere Unterbieten des sowieso schon milden ,verständnisvollen Jugendstrafrechts für eindeutige Rechtsbeugung halten. Woher nehmen eigentlich die ermittelnden Polizeibeamten ihre Motivation, immer wieder zu ermitteln, wenn sie doch schon absehen können, dass nach erfolgreichem Abschluß der Beweisaufnahme eigentlich keine Sanktionen erfolgen und ihre Stammkunden umgehend fortfahren die gleichen Taten zu begehen.

Letztendlich ist die Existenz der sogenannten Intensivtäter, nur in Berlin ca. 500 Personen,  der gründliche Beweis dafür, dass ein Jugendstrafrecht in dieser Form definitiv nicht funktioniert und von der Realität lange überholt ist. Ganz davon abgesehen, dass Tausende Gewalt-Opfer von der Judikative billigend in Kauf genommen werden, die mit körperlichen und seelischen Folgen weiterleben müssen und sich vom Rechtsstaat allein gelassen fühlen.

Andree G.

Hier der Artikel zum Hamburger Urteil :

Gericht schickt 20-Cent-Schläger in den Knast

Und weil der vermutliche Totschläger wegen Justizpannen aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, wurde eine weitere Tat ermöglicht:

„20-Cent-Killer“ soll Freundin schwer verletzt haben

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“Ey, die Charlotte ist auch da”

Unbedingt lesen! Schöner Text, der klar beschreibt wie auch Prominente sich selbst für billig Geld das große „Intifada“-Gefühl besorgen und mal so richtig mit Vollkasko-Versicherung den heißen Atem der Revolution spüren. Das ist mal gelebte Demokratie und Klassenkampf mit Busanreise. Kann man den Enkeln später oder auch Dienstag davon erzählen. Auf der Arbeit vielleicht weniger, man kann sich nicht um alles kümmern. Und „Vollzeitaktivist“ ist inzwischen auch ein Beruf. Was wäre eigentlich passiert, wenn die Polizei ihren 50-Millionen-Einsatz einfach abgebrochen hätte? Hätten die Aktivisten die Castoren in den Wald gekippt und sich selbst überlassen? Oder wären die Container im Wohngebiet stehengeblieben wie in der Blockade-Nacht davor in Dahlenburg? Wo weinenden Mütter mit Kindern im Arm von Greenpeace-Aktivisten eine erhöhte Strahlenbelastung verkündet wurde. – Die Grüne Parteiführung hat wahlprognosewirksam auch am Protest teilgenommen, ungeachtet der Tatsache, dass während ihrer Regierungsbeteiligung ebenfalls Castoren durch das Land gerollt sind – seinerzeit von Jürgen Trittin als Notwendigkeit gut erklärt. Es lebe das Kurzzeitgedächtnis! – Auch Claudia Roth hat auf dem Gleis gesessen – bevor jetzt meine Fantasie mit mir durchgeht, bitte den Text lesen.

Andree G.

hier der rat von herrrn trittin:

Man muss nicht klug sein, um ein Buch zu schreiben. Das weiß man spätestens, seit Günter Grass dies tut, soweit er  nicht gerade zur Umwidmung Lübecker Kirchen zu Moscheen aufruft. Als Charlotte Roche eines Tages ihre Hand im eigenen Gesäß wiederfand, hielt sie auch das für ein so überwältigendes Erlebnis, dass es ihr der Verewigung in einem Druckwerke würdig erschien.

Weiterlesen:

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„Türkei wird Europas kulturelle Basis ändern“

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Unbekümmertheit der türkische Außenminister seine Visionen von einem islamisch geprägten Europa vorträgt. In Anbetracht der Tatsache, dass er wahrscheinlich mit „diplomatischem“ Ton nicht so ganz mit der Tür ins Haus fallen wollte, wird klarer denn je, warum ein EU-Beitritt der Türkei unter allen Umständen vermieden werden muß. Die beklagte „rigide westliche Identität“ ist eine große europäische Errungenschaft. Die in Aussicht gestellte „monotheistische Religiosität“ würde bedeuten, alle auch gegen Religionen erkämpften individuellen Freiheitsrechte von Menschen in Gefahr zu bringen. Auch hier stellt sich wieder einmal die Frage, warum nicht bei solchen Ankündigungen ein Aufschrei durch die Reihen der Linken und Grünen geht. Kein „Wehret den Anfängen!“ ist zu vernehmen von den zuständigen Schalmeien. Wahrscheinlich sitzen die Verantwortlichen für den „Aufstand der Anständigen“ derweilen über den günstigen Wahlprognosen und verplanen die künftigen Posten.

Andree G.

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu ist davon überzeugt, dass ein türkischer EU-Beitritt die „zivilisatorischen Grundlagen“ Europas verändern wird: Weg von einer „rigide westlichen Identität“ und hin zu mehr Religion und „Monotheismus“.

Hier bitte selbst lesen:

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Es wird noch mehr Ehrenmorde geben

Von Bettina Weber

Die Autorin und Journalistin Güner Balci über Zwangsheiraten mitten in Deutschland, Thilo Sarazzin und die Feigheit von Politikern.

Sollen sich wehren können, wenn sie kein Kopftuch tragen wollen: Junge Musliminnen in Duisburg. Bild: Keystone

Das ganze Interview:

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Arabische Großfamilien – Staat kuscht vor kriminellen Clans

Besser spät als nie, könnte man denken beim Lesen dieses Artikels auf Spiegel-Online. Zu dem Schicksal des Berliner Oberstaatsanwaltes Roman Reusch, der schon 2007 vor „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“ in Deutschland warnte und auf den Druck der Öffentlichkeit hoffte, schreibt der Autor: „Sie ließ ihn im Stich.“ Wäre es nicht auch vor allem die Aufgabe des Spiegel gewesen über diese Entwicklung zu schreiben und damit eben die angemahnte Öffentlichkeit herzustellen?

Staat kuscht vor kriminellen Clans

Von Jörg Diehl

Die Polizei sieht dem Treiben oft nur noch zu: Arabische Großfamilien haben sich zu festen Größen der Organisierten Kriminalität entwickelt. Selbst öffentlich angekündigte Offensiven des Rechtsstaats scheitern – sie zerfasern im Behördenkleinklein.

Kriminelle Parallelgesellschaft

Sie handeln mit Heroin und Kokain, kassieren in Bordellen oder sind im Schleusergeschäft aktiv. Die Brutalität, mit der sie dabei vorgehen, haben sie zur Macht im Milieu werden lassen, Polizisten fürchten sich vor ihnen. Der Staat schaut dem Treiben der Sippen meist tatenlos zu, die Politik ignoriert das Phänomen.

Über Jahre hinweg ist auf diese Weise in Deutschland eine kriminelle Parallelgesellschaft entstanden, die nicht hätte entstehen müssen, wenn frühzeitig und entschieden gehandelt worden wäre: Eine Kommission des Bundeskriminalamts (BKA) etwa hatte schon 2004 vor den nicht mehr zu kontrollierenden Ethno-Gruppierungen und damit auch vor den sogenannten Mhallamiye-Kurden gewarnt, zu denen die in Bremen ansässige Großfamilie M. zählt.

Die Spezialermittler aus Bund und Ländern kritisierten seinerzeit das Scheitern jeglicher Integrationsbemühungen und attackierten die deutsche Justiz. In falsch verstandener Toleranz hätten die Gerichte das Problem mit ihrer fortwährenden Nachsichtigkeit noch erheblich verschlimmert, hieß es.

„Ethnisch abgeschottete Subkulturen“, so war in dem mehrfach entschärften Bericht am Ende aber doch noch zu lesen, hätten sich „unter erheblichem Missbrauch der vorhandenen Schwachstellen des bundesdeutschen Ausländer- und Asylrechts bereits fest etabliert“.

Die Zerschlagung solcher krimineller Strukturen werde „nur noch in Teilbereichen“ möglich sein. Und das auch nur bei Zusammenarbeit „aller mit der Thematik befassten Behörden, justizieller Unterstützung und dem Ausbau kriminaltaktischer Ermittlungsmaßnahmen“. Sprich: eigentlich nie.

„Die betrachten uns als Beutegesellschaft“

In den vergangenen zehn Jahren hat sich laut Polizei die Zahl der Verfahren gegen die Bremer Clan-Angehörigen verdoppelt. Zudem scheint die Zahl der Beteiligten zu wachsen: 2009 verdächtigten die Ermittler knapp 300 Personen, mehr als 800 Straftaten begangen zu haben. Im ersten Halbjahr 2010 waren es bereits 230 bei knapp 380 Delikten. „Die betrachten uns als Beutegesellschaft, als geborene Opfer und Verlierer“, sagte ein hoher Kriminalbeamter bereits im Dezember 2009 SPIEGEL ONLINE. Ein Ende dessen ist nicht in Sicht, im Gegenteil: Zu den Bremer Sippen zählen fast 800 Kinder.

Hier der ganze Artikel


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Multikulti lebt – noch!

Multikulti sei gescheitert, befand die Kanzlerin am Wochenende. Ist das so? Noch nicht, meint Frank Furter! Aber die Politik ist auf bestem Wege, zu erreichen, was sie eigentlich verhindern will. Über Multikulti – und was die sinnbefreite Verwendung dieses Wortes über unsere Gesellschaft sagt. (Kommentar von Frank Furter)

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