Thilo Sarrazin – blamiert haben sich andere

Plötzlich wimmelte es in den Talkshows von Musterbeispielen gelungener Integration, die man dreißig Jahre lang in der Medien-Öffentlichkeit nie zu Gesicht bekommen hatte. Aber von Ehrenmorden und gekauften Bräuten redet niemand mehr.

Thilo Sarrazin bei „Hart aber fair“.
Foto: REUTERS
Thilo Sarrazin

Thilo Sarrazin bei „Hart aber fair“.
Foto: REUTERS

Thilo Sarrazin hat der Demokratie in Deutschland nicht ganz freiwillig einen Dienst erwiesen. Kein Zweifel: Er hat mit seinen manchmal täppisch formulierten Thesen, seinen gewagten Statistiken und gezielten Tabu-Brüchen viel Missverständliches und auch Missverstandenes von sich gegeben, und nicht zu Unrecht wird er dafür geprügelt. Sarrazin gibt ja gern zu, dass er ein schlechter Schüler war; er ist auch im Alter kein Redner geworden, dem man einen Preis in dieser Kunst verleihen würde.

Weiterlesen: http://www.fr-online.de/politik/meinung/thilo-sarrazin—blamiert-haben-sich-andere/-/1472602/4640492/-/index.html

Veröffentlicht unter Sarrazin Debatte | Hinterlasse einen Kommentar

Die Aspekte der Kriminalität

Der  Stand den die migrantische Jugendkriminalität erreicht hat, erfordert nicht mehr Sozialarbeiter, sondern eine wirkungsvolle Justiz, ohne strafunwillige Jugendrichter. Es ist rätselhaft warum all die Berufsempörten mit flammenden Worten die verbale Diskriminierung von Obst- und Gemüsehändlern beklagen aber zum Beispiel kein Mitleid haben mit den allein 7000 jährlichen Opfern von Gewaltstraftaten allein in Berlin verübt von ca. 550 Intensivstraftätern, von denen ca. 80% einen Migrationshintergrund haben.  An dieser Stelle gibt es Zahlen dazu, die der Berliner Staatsanwalt Roman Reusch zusammengetragen hat. Die Sondereinheit Intensivtäter wurde allerdings wieder aufgelöst, so wie Roman Reusch strafversetzt wurde, nachdem ihm schon ein Auftritt bei „Hart aber Fair“ von seiner Behörde untersagt wurde. Das alte Prinzip: wenn das Problem unter den Teppich gekehrt ist, dann ist es auch gelöst.

Bei diesen Zahlen handelt es sich nur um die angezeigten und (mehr oder weniger) verfolgten Straftaten. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Man stelle sich vor eine Hochrechnung der realen Fälle würde so großzügig angesetzt wie bei dem Thema „Väter als Täter“ . Davon abgesehen gibt es eine Vielzahl von Beleidigungen und verbalen Drohungen die gar nicht zur Anzeige kommen. Statistik und Justizapparat würden gesprengt werden wenn für  jedes hinterher gerufene „Ich fick disch“ eine Akte angelegt werden müßte.

Andree G.

anbei ein Video zum Thema Erfolge der Integration an Schulen

Veröffentlicht unter Classics | Hinterlasse einen Kommentar

„Das islamische Haus stinkt“

Der zeitgenössische Islam muss sich öffnen und sich demokratisieren. Nur so kommt er auf die Höhe der Zeit, sagt der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad. Er fordert eine geregelte Insolvenz der Religion – und einen Neubeginn. Heute erscheint sein neues Buch, eine polemische Bilanz

Von Dietrich Alexander

Hamed Abdel-Samad spricht leise, bedächtig. Der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler ist kein lauter Aufklärer, kein Krawallmacher. Er ist mehr Philosoph, denkt die Dinge vom Ende her und kommt zu einer vernichtenden Bilanz über die Welt, der er selbst entstammt: Der Islam wird als politische und gesellschaftliche Idee, als Kultur untergehen. Die islamische Welt habe ihr kulturelles und zivilisatorisches Konto überzogen und lebe sträflich über ihre Verhältnisse. Mit seiner schonungslosen Analyse hat er viele neue Freunde gewonnen – aber noch mehr alte verloren. Mit dem 38-Jährigen, der als einer der profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum gilt und von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in die Deutsche Islam-Konferenz berufen wurde, sprach Dietrich Alexander.

Weiterlesen: http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article9519527/Das-islamische-Haus-stinkt.html

Veröffentlicht unter Classics | Hinterlasse einen Kommentar

Kante setzen!

Henryk M. Broder   09.09.2010   01:08   +Feedback

Kante setzen!

Johannes Gross (1932-1999) war einer der klügsten und witzigsten deutschen Journalisten des 20. Jahrhunderts. Er hat sich auch mit Aphorismen einen Namen gemacht, z.B.: “Je länger das Dritte Reich tot ist, umso stärker wird der Widerstand gegen Hitler und die Seinen.”

Würde Johannes Gross heute noch leben, er wäre selbst überrascht, wie recht er hatte. Um als “Nazi” (ersatzweise “Rechtspopulist”) tituliert zu werden, genügt es, einen Artikel bzw. ein Buch zu schreiben, in dem Zuwanderer nicht als “Bürger mit Migrationshintergrund” bezeichnet werden, wie es die political correctness verlangt, sondern in dem die Frage gestellt wird, ob die Zuwanderer die Gesellschaft mehr kosten als sie zum BSP beitragen. Allein eine solche Frage gilt schon als “fremdenfeindlich” und “menschenverachtend”. Und rutscht einer TV-Sprecherin das Wort “Autobahn” heraus oder sagt eine Sportmoderatorin, sie habe beim Sieg der deutschen Fussball-Elf einen “inneren Reichsparteitag” erlebt, fängt das halbe deutsche Feuilleton zu hyperventilieren an. Antifa so weit das Auge reicht. Allerdings, Voraussetzung für die Konjunktur des virtuellen Antifaschismus ist das Fehlen des realen Faschismus. Antifa gibt es in Deutschland nur ohne Fa.

Wie schnell einer in die äußerste rechte Ecke entsorgt wird, kann man derzeit am Beispiel von Thilo Sarrazin studieren, der mit seinem Buch über Migration, Demografie und Integration (“Deutschland schafft sich ab”) einen Sturm der Empörung ausgelöst hat, die täglich neu angefacht wird. Stefan Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, nannte Sarrazin einen “international berüchtigten Rechtspopulisten”, in dessen Äußerungen der Rassismus “immer unverhüllter zutage” tritt. Abgesehen von dem Kunststück, das Adjektiv “unverhüllt” zu steigern, hat Kramer damit ziemlich klar, wenn nicht “klarer”, die Ansicht der Funktionärseliten artikuliert, die für die Zustände verantwortlich sind, die Sarrazin in seinem Buch beschreibt. Die Mandatsträger reagieren beleidigt bis aggressiv.

Weiterlesen: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/kante_setzen/

Veröffentlicht unter Sarrazin Debatte | Hinterlasse einen Kommentar

Immer breiter wird die Diskrepanz

Immer breiter wird die Diskrepanz zwischen der veröffentlichten Meinung in den klassischen Medien und der öffentlichen Meinung der Bevölkerung – in der Schweiz, in ganz Europa und in Deutschland. Allenorts wird Toleranz zur kritiklosen Beliebigkeit hochstilisiert, wird Multikulti mit Fortschritt und Frieden, eine Bewahrung eigener Identität mit Nationalchauvinismus gleichgesetzt – zumindest solange die westliche Welt betroffen ist, bei anderen gilt das nicht. Die Schweizer haben sich nun in demokratischer und vielfach erprobten Weise für ein Verbot des Baus von Minaretten, den, wie manche meinen, steinernen Monumenten des Herrschaftsanspruches des Islams entschieden. Doch wie so oft ist jede Entscheidung im eigenen Sinne gut, jede andere zweifelhaft bis Menschenrechtsverletzend.

Weiterlesen:

http://cdu-politik.de/2009/11/30/oeffentliche-und-veroeffentlichte-meinung-der-graben-wird-breiter/

Veröffentlicht unter Classics | Hinterlasse einen Kommentar