„Das islamische Haus stinkt“

Der zeitgenössische Islam muss sich öffnen und sich demokratisieren. Nur so kommt er auf die Höhe der Zeit, sagt der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad. Er fordert eine geregelte Insolvenz der Religion – und einen Neubeginn. Heute erscheint sein neues Buch, eine polemische Bilanz

Von Dietrich Alexander

Hamed Abdel-Samad spricht leise, bedächtig. Der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler ist kein lauter Aufklärer, kein Krawallmacher. Er ist mehr Philosoph, denkt die Dinge vom Ende her und kommt zu einer vernichtenden Bilanz über die Welt, der er selbst entstammt: Der Islam wird als politische und gesellschaftliche Idee, als Kultur untergehen. Die islamische Welt habe ihr kulturelles und zivilisatorisches Konto überzogen und lebe sträflich über ihre Verhältnisse. Mit seiner schonungslosen Analyse hat er viele neue Freunde gewonnen – aber noch mehr alte verloren. Mit dem 38-Jährigen, der als einer der profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum gilt und von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in die Deutsche Islam-Konferenz berufen wurde, sprach Dietrich Alexander.

Weiterlesen: http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article9519527/Das-islamische-Haus-stinkt.html

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