Schuss im Dunkeln. Neues von der Qualitätsreportage

Am 11. Dezember 2010 wurde im niedersächsischen Oldendorf das Ehepaar H. in seinem Haus überfallen. Zwei Weißrussen fesselten und knebelten die beiden, erpressten den PIN-Code und räumten Geld von ihrem Konto ab. Der Mann, 50, Zaunbauer, erstickte bei dem Überfall, seine Frau konnte sich befreien. Monate später wurden die Täter – inzwischen in ihr Heimatland abgetaucht – ermittelt, ein Komplize wurde in Stade festgenommen. Die Tat sorgte regional für einiges Aufsehen, wurde aber von den überregionalen Medien kaum beachtet.

Ganz anders liegt die Sache bei einem Überfall, der zwei Tage später in Sittensen stattfand, unweit von Oldendorf. Die Täter, jung und durchweg bereits vorbestraft: zwei türkischstämmige Deutsche, ein Iraker, ein Kongolese und ein Deutscher aus einer Familie albanisch-kosovarischer Herkunft. Ihr Opfer: der 77jährige wohlhabende Rentner Ernst B., der künftig hauptsächlich unter seinem ersten Vornamen „Millionär“ in der Presse auftauchte. Dass er kurz vor der Tat die Fernsehsendung „Wer wird Millionär“ gesehen hatte, machte ihn irgendwie noch millionäriger

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