Provokation als Strategie

Von Cengiz Dursun | Veröffentlicht am: 30. Juni 2011 auf  PRIMAVERA

Theodor Herzl schrieb in seinem 1896 erschienenen Buch “Der Judenstaat”: “Wir werden auch drüben bleiben, was wir jetzt sind, so wie wir nie aufhören werden, unsere Vaterländer, aus denen wir verdrängt wurden, mit Wehmut zu lieben.” Diese herzerschütternden Zeilen sollte jedem Gutmenschen, der im Israel-Palästina-Konflikt für eine Einstaatenlösung plädiert, zu denken geben, denn die Juden verfolgte man schon seit dem Mittelalter, und deshalb ist ein Schoah-Vergleich, wenn es um die Diskriminierung von Minderheiten in Deutschland geht, unzulässig.

Im Gegensatz zu den Schariaisten, die die Gesellschaft verachten, in der sie leben, liebte Herzl seine Heimat aus tiefstem Herzen. Doch intolerante Menschen, die ein theonom-kommunitäres Welt-, Gesellschafts- und Menschenbild vertreten, und die autochthone Mehrheitsgesellschaft als “ungläubige Schweinefleischfresser” betrachten, sind nicht Opfer, sondern Täter. Sie leben von Ressentiments, so wie die Integrationsindustrie, denn ohne diese wären sie arbeitslos.

Das Ziel der Salafisten ist es, zu provozieren, denn wenn es um die Diskriminierung von Minderheiten geht, gehen bei den Gutmenschen sofort die Alarmglocken an und sie erinnern sich plötzlich an “dunkle Zeiten in Europa”. Die Gutmenschen in Großbritannien haben die Probleme mit der “muslimischen Minderheit” dadurch versucht zu lösen, indem sie schariaistische Elemente in das Recht eingeführt haben – und dasselbe Ziel verfolgen die hiesigen Salafisten. Provokation gehört demnach zur Strategie, denn je mehr Hass entsteht, desto größer ist die Chance, dass die allesverstehenden Gutmenschen auf dumme Gedanken kommen.

Auch Pierre Vogel hat seit der Kundgebung in Frankfurt erkannt, dass er es sich lieber nicht mit den Linkschaoten der Antifa verscherzen sollte und hielt zur Sicherheit einen Vortrag über Rosa Luxemburg – die man aufgrund ihrer Weltanschauung, laut den Gesetzen der Scharia, als erste hingerichtet hätte.

Doch ich habe eine gute Idee: Wir errichten ein kleines staatliches Territorium, das komplett abgeriegelt wird, und gewähren den religiösen Fanatikern die Scharia. In diesem werden auch Gutmenschen, Sozialromantiker und Linkspartei-Funktionäre leben. Dann wäre ein für alle Mal Schluss mit diesem Affentheater und wir hätten unsere Ruhe vor diesen Kretins.

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